Evangelisch-christlicher Umgang mit Minderheiten

Vor wenigen Wochen hat die EKD einen Grundlagentext zur religiösen Vielfalt in der Gesellschaft veröffentlicht. Die EKD setzt auf Aufklärung, das Eintreten für Minderheiten, eine Stärkung der demokratischen Kultur sowie regelmäßige Begegnungen und Gespräche auf allen Ebenen.
Alles tam-tam wie der Jahmarktsaufruf des großen Zauberers – heiße Luft

Wie mit Minderheiten umzugehen ist, das hat der erleuchtete Prophet der Evangelikalen – Martin Luther – exakt beschrieben
„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“
und hat damit für die NAZIs das Drehbuch zur Reichkristallnacht von 1938 geliefert. Den Kriegsdienst als unverzichtbare Pflicht für Gottes Gnade erklärt er detailliert für die edlen Christenmenschen:
“In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” und weiter
„Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht“.

Der evangelische Generalsuperintendent Otto Dibelius schleimt 1933 wohl wissend was kommen wird:
„Die Kirche kann und darf den Staat nicht daran hindern, mit harten Maßnahmen Ordnung zu schaffen. Sie werden es erleben, dass das, was jetzt in Deutschland vor sich geht, zu einem Ziele führen wird, für das jeder dankbar sein kann, der deutsches Wesen liebt und ehrt. Die Kirche habe weiterhin aber auch den Wunsch, das Dritte Reich möge bald so gefestigt sein, dass die Gewalt nicht mehr nötig ist.“
Wir haben es erlebt, sie von Gott erleuchteter Spinner und Phantast. Deutschland war ein totaler Trümmerhaufen, 50 Millionen Menschen Opfer sinnloser Gewalt mit Gottes Segen und etwa 12 Millionen Menschen heimatlos auf der Flucht – Hallelujah

Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ von 1933 basiert auf Forderungen der Anstaltsleiter evangelischer Inneren Missionen wie die der Treysaer Erklärung von 1931. Direktor Karl Todt der ev. Heilerziehungs- und Pflegeanstalt und Diakonie-Leiter bejubeln das neue Gesetz: „Wie freudig begrüßten wir die rassenpflegerischen Maßnahmen unseres Führers, die der Auftakt sind, die Übel von der Wurzel an zu bekämpfen. So stehen wir zum Dienste bereit, Handlanger zu sein am Bau des Reiches Gottes und am Bau des neuen, des Dritten Reiches“.

Das Gesetz erlaubt Homosexuelle, Epileptiker, Alkoholiker, Behinderte, Blinde, Taube, Stumme, politische Gegner usw. als „schwachsinnig“ einzusperren, wie es der erleuchtete Prophet Martin Luther fordert, den Bischof Margot Käßmann dafür frenetisch bejubelt. Heime verlegen „Schwachsinnige“  in NSDAP Heime, als Rechtlose werden sie vergast wie auf der evangelischen Treysa Konferenz der Inneren Mission vor dem NAZI Regime als Volkshygiene gefordert. Die Pflegerin Pauline Kneissler der Anstalt Schloss Grafeneck schickt täglich 70 Menschen in den Tod, sie rechtfertigt sich als guter Christ „Weil Tod durch Gas nicht wehtut“.

Diese Aussage belegt die Verelendung des menschlichen Geistes durch Religion und die grenzenlose Dummheit der gläubigen Einfaltspinsel. Im Jahr 1942 verlangt der bayerische evangelische Pfarrer Friedrich Wilhelm Auer von der NS-Regierung eine „Bartholomäusnacht“,  bei der keiner der noch lebenden Jude verschont werden soll. Niemand widerspricht ihm.

Die EKD meint mit „taub stellen“ ließe sich die Kritik an den von ihr begeistert geförderten Ermordung von 6 Millionen Juden unter den Tisch kehren und extreme, von Gott erleuchtete, Mordhetzer wie Martin Luther durch eine eigene Schwurbelphantastin wie Bischof Margot Käßmann und  Bundesbgrüßungsonkel Gauck zu neuen Geldquellen führen, die werden sich noch wundern

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Über emporda

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5 Antworten zu Evangelisch-christlicher Umgang mit Minderheiten

  1. emporda schreibt:

    Das ist das typische Geschwurbel von Menschen, die mit Brainwash gestört dem 10.ten Lebensjahr aufgehört haben zu denken. Nur Typen mit einem Rest an Verstand schaffen die Aufnahme in eine Kirche, der Rest bezeichnet sich schlicht als streng gläubig und stopfen übrige Gelder einem erleuchteten Vordenker und Religioten hinten rein.

    Wo ist Dein lebendiger Gott, wo existiert er, wie teilt er sich den Menschen mit und sagt ihnen jeden Tag aufs Neue, dass alle Ungläubigen wie in der RKK per gerechtem Krieg, bei der EKD per gnädigem Tod in der Gaskammer, den evangelikalen Sekten, den mindesten 5 verschiedenen Muselfraktionen mit dem Schwert usw. zu vernichten sind – weil es der himmlische Zombie so will

    Außer in den gestörten Gehirnen von Irren und religiös Bekloppten hat es nie einen Beweis für die Existenz eines himmlischen Zombies gegeben, noch wurde im Unnisum eine Ecke gefunden, wo der Allwissende die flache Erdenscheibe am großen NICHTS aufgehängt hat

  2. Armin schreibt:

    Sehr guter Beitrag der wirklich einmal die Schuld der Kirchen und der Religionen insgesamt am Beispiel des Aufstiegs und der Machtentfaltung Adolf Hitlers. Mit der gleichen geradezu verbrecherischen Geisteshaltung hantierte auch die nunmehr zur Heiligsprechung freigegebene Mutter Theresa. Dieser Todesengel von Kalkutta verweigerte doch ihren sterbenden Schützlingen schmerzlindernde Medikamente mit der Begründung, dadurch würden sie teilhaftig an den Leiden des Herrn Jesu Christ. Was für eine perfide Denkweise. Sie hätte damit sicherlich im Dritten Reich eine blendende Karriere hinlegen können.

    • emporda schreibt:

      Armin,
      danke für die positive Kritik. Das passiert recht selten.

      Der überwiegenden Mehrheit fehlt das Interesse am Thema oder sie verdrängen es bewußt. Ein kleiner Rest quasselt ständig vom „lebendigen Gott“ oder dem „allerliebsten Jesulein“ und würden als „friedliche“ Christen lieber sofort als Morgen einem neuen erleuchteten Abzocker und Religioten betend in die Vernichtung der Ungläubigen folgen, die man zuletzt nicht erwischt hat. Das ist die notwendige Folge von Gemeinschaften, die im elitären Wahn von sich behaupten „wertvoller“ zu sein als Andere, zwangsläufig muss es dann ja viele „weniger Gute“ geben.

      Im Jahr 1942 verlangt der bayerische evangelische Pfarrer Friedrich Wilhelm Auer von der NS-Regierung eine „Bartholomäusnacht“, bei der keiner der noch lebenden Juden verschont werden soll.
      Der Franziskaner Pater Srecko Peric ruft etwa 1943 seine Brüder in Christo auf: „Kroatische Brüder, geht und schlachtet alle Serben ab. Wenn ihr damit fertig seid, kommt in die Kirche, damit kann ich euch die Beichte abnehme und eure Sünden vergebe“.

  3. dongamillo schreibt:

    Wo Licht ist gibt’s auch Schatten, prüft alles und das Gute behaltet.
    Ich finde es gut dass Luther die Bibel für alle zugänglich gemacht hat.
    So konnte ein gesundes Christentum entstehen.

    • emporda schreibt:

      Was ist bitte gesund an den Handlungen der christlichen Gutmenschen wie Du ?

      1) 12.000 Kinderficker bei mehreren 100.000 wehrlosen Opfern für beide Amstkirchen, davon sind etwa 8.000 aktiv in Amt und Würden (siehe Punkt 5).

      2) dem Abschlachten von 800.000 Menschen durch Priester und christliche Würdenträger wie Minister, Präsidenten usw. in Kroatien. Der Kardinal als Obermörder und Totschläger wurde vom Papst für seine großartigen guten Morde im Sinne des allerliebsten Jesulein seelig gesprochen. (siehe Punkt 5).

      3) der heimlichen Rettung der größten und brutalsten NAZI-Verbrecher nach Argentinien. Der EKD Präses hat noch 1960 versucht für seinen ex-Parteigenoosen und Super NAZI Adolf Eichmann von der Adenauer Regierung Hilfe zur Freilassung aus dem Gefängnis in Israel zu bekommen. Eichmann ist ein so guter und edler Christ von untadeligem Charaker, er wäre nie zu einer Schandtat fähig. (siehe Punkt 5).

      4) etwa 200.000 Schwuchteln in der RKK Priesterschaft.

      5) Dazu das all-wissende ewig wahre Kirchenrecht von Popanz Ratzfatz, dass die Taten der erleuchteten Gottesdiener und wunderbaren Edelchristen (Typen wie Du) über den weltlichen Gesetzen stehen und diese Typen folglich niemals verantwortlich sind. Eine Beichte, die Weste ist wieder weiß und auf zu neuen Verbrechen

      Lies diese Artikel als Faktensammlung und höre auf zu träumen. Wer einem Einbrecher hilft, indem er Schmiere steht, Diebesgut lagert und verkauft, der ist ebenfall ein Verbrecher
      Wer einem Kinderficker, Mörder oder Schwuchtel im Talar sein kriminelles Luxusleben durch seine Geldzahlungen ermöglicht, der ist ebenfalls kriminell

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